Rotlichttherapie und Nahinfrarotlicht (NIR).
- Jana Drnkova
- 14. Nov. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Apr.
Rotes Licht und Nahinfrarotlicht sind zwei beliebte Lichttherapieformen, die bestimmte Wellenlängen nutzen, um das Wohlbefinden und die Regeneration zu unterstützen. Obwohl sie ähnliche Prinzipien teilen, unterscheiden sie sich in Wellenlänge, Eindringtiefe und Anwendungsmöglichkeiten.

Verständnis von Rot- und Nahinfrarotlicht
Lichttherapie nutzt spezifische Wellenlängen (gemessen in Nanometern, nm), um die Zellen zu unterstützen und ein Gefühl von Vitalität zu fördern.
Rotes Licht (630–660 nm): Sichtbar für das menschliche Auge, ideal für oberflächennahe Anwendungen wie Haut, Haar und oberflächliche Gewebe.
Nahinfrarotlicht (810–850 nm): Unsichtbar für das Auge, dringt tiefer in Muskeln und Gelenke ein und wird oft für allgemeine Erholung und Wohlbefinden genutzt.
Besonders effektiv gelten die Wellenlängen 660 nm (Rotlicht) und 850 nm (NIR-Licht):
660 nm: Unterstützt die Vitalität der Haut, sorgt für ein gesundes Aussehen und fördert die Energie der oberflächennahen Zellen.
850 nm: Dringt tief in Muskeln und Gelenke ein, um ein erfrischtes und vitales Gefühl zu fördern, auch wenn das Licht nicht sichtbar ist.
Eindringtiefe der Lichtwellen
Rotlicht (660 nm): ca. 8–10 mm in der Haut – ideal für sichtbare, oberflächennahe Effekte.
Nahinfrarotlicht (850 nm): bis zu 5 cm – unterstützt Muskeln, Gelenke und tieferliegende Gewebe.
Mögliche Vorteile (nicht medizinisch)
Rotes Licht: Hautvitalität, Haarpflege, angenehme Entspannung bei oberflächlicher Anwendung.
Nahinfrarotlicht: Unterstützung von Muskel- und Gelenkswohlbefinden, Durchblutung, allgemeines Vitalitätsgefühl.
Anwendungstipps
Positionierung: 15–30 cm vom Zielbereich entfernt.
Dauer: Rotes Licht: 10–20 Min., 3–5 Mal/Woche | NIR-Licht: 15–25 Min., 2–3 Mal/Woche
Sicherheit: Nicht überbelichten, Augen schützen, regelmäßige Anwendung für beste Effekte.

Warum 660 nm und 850 nm gut funktionieren
Diese Wellenlängen werden besonders gut von den Mitochondrien aufgenommen – den Energiezentren der Zellen. Rotes Licht unterstützt die oberflächennahen Zellen, NIR dringt tiefer ein, um ein allgemeines Wohlbefinden und Erfrischungsgefühl zu fördern.

Quellen
Das Journal of Photochemistry and Photobiology B: Biology hebt die Wirksamkeit von 660 nm für die Reparatur von oberflächlichem Gewebe und die Gesundheit der Haut hervor.
Lasers in Medical Science diskutiert, wie 850 nm die Muskelregeneration fördert und Entzündungen reduziert.
Forschung aus den Annals of Biomedical Engineering erklärt die zellulären Mechanismen der Photobiomodulation und betont die Absorption von Licht bei 660 nm und 850 nm durch Cytochrom-C-Oxidase in Mitochondrien.
Harvard Health Publishing bietet Einblicke in die praktische Anwendung der Rot- und Nahinfrarot-Lichttherapie, einschließlich empfohlener Dauer und Sicherheitsvorkehrungen.
Haftungsausschluss: Photobiomodulation (PBM) dient der allgemeinen Wellness und Erholung. Sie ist kein medizinisches Verfahren und nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Erkrankungen bestimmt.




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