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Photobiomodulation und Gehirnerschütterungen

Aktualisiert: 8. Apr.

Gehirnerschütterungen werden oft als „Beule am Kopf“ unterschätzt, können jedoch vorübergehend beeinflussen, wie sich Menschen fühlen und konzentrieren. Nach einem Aufprall kann es zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, verminderter Konzentration oder mentaler Erschöpfung kommen, während der Körper daran arbeitet, sein Gleichgewicht wiederherzustellen.

Neben ausreichender Ruhe und medizinischer Abklärung interessieren sich viele Menschen für ergänzende, nicht-invasive Ansätze zur Unterstützung ihres allgemeinen Wohlbefindens. Eine dieser Methoden ist die Photobiomodulation (PBM), auch bekannt als Rot- und Nahinfrarotlichttherapie.

PBM nutzt spezifische Wellenlängen, typischerweise im Bereich von etwa 660 nm bis 850 nm, die in Wellness- und Performance-Kontexten eingesetzt werden. Diese Lichtanwendungen werden häufig mit der Unterstützung natürlicher zellulärer Prozesse, der Förderung von Entspannung sowie der allgemeinen Regeneration in Verbindung gebracht. Immer mehr Menschen integrieren PBM daher in ihre Routinen, um Erholung, mentale Klarheit und Wohlbefinden zu unterstützen.



Gehirnerschütterung bei Eishockeyspielern und deren Behandlung

Warum können Gehirnerschütterungen belastend sein?

Eine Gehirnerschütterung entsteht, wenn das Gehirn durch einen Schlag oder Aufprall im Schädelinneren bewegt wird. Dies kann vorübergehend beeinflussen, wie sich Menschen fühlen, denken oder konzentrieren. Häufig berichten Betroffene über Symptome wie Verwirrung, Gedächtnisschwierigkeiten, Müdigkeit oder Schwindel.

Nach einem solchen Ereignis arbeitet der Körper daran, sein natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen. In dieser Phase spielen Ruhe, Zeit und eine unterstützende Umgebung eine wichtige Rolle für das allgemeine Wohlbefinden.


Photobiomodulation im Kontext von Erholung und Wohlbefinden

Photobiomodulation (PBM), auch bekannt als Rot- und Nahinfrarotlichttherapie, wird zunehmend in Wellness- und Performance-Bereichen eingesetzt. Dabei kommen spezifische Wellenlängen, typischerweise etwa 660 nm (Rotlicht) und 850 nm (Nahinfrarotlicht), zum Einsatz.

Wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigen sich damit, wie diese Lichtwellen mit biologischen Prozessen interagieren – insbesondere im Zusammenhang mit zellulärer Energieproduktion, Durchblutung und allgemeinen Regenerationsprozessen. Aufgrund dieser Eigenschaften integrieren viele Menschen PBM in ihre Routinen, um Erholung, mentale Klarheit und Wohlbefinden zu unterstützen.


Mögliche unterstützende Effekte im Rahmen einer Wellness-Routine

Auch wenn PBM keine medizinische Behandlung darstellt, wird sie häufig im Kontext von Regeneration und Entspannung genutzt.

Dazu gehören unter anderem:

  • Unterstützung natürlicher Prozesse: PBM wird mit der Aktivität der Mitochondrien in Verbindung gebracht, die eine zentrale Rolle bei der Energieproduktion der Zellen spielen.

  • Förderung von Entspannung: Viele Anwender berichten von einem gesteigerten Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit nach der Anwendung.

  • Allgemeine Regeneration: PBM wird in Wellness- und Sportumgebungen genutzt, um den Körper bei Erholungsphasen zu begleiten.

  • Mentale Klarheit: Einige Anwender integrieren PBM in Routinen, die auf Fokus und allgemeines Wohlbefinden abzielen.


Gehirnerschütterung und Rotlichttherapie

Wissenschaftliches Interesse an PBM

Die Photobiomodulation ist Gegenstand wachsender wissenschaftlicher Forschung. Studien untersuchen, wie rotes und nahinfrarotes Licht biologische Prozesse beeinflussen kann, insbesondere im Bereich der Zellfunktion und des allgemeinen Gleichgewichts im Körper.

Forscher wie Michael Hamblin und Margaret Naeser haben in verschiedenen Kontexten untersucht, wie Licht mit Gewebe und Zellprozessen interagiert. Dieses Forschungsfeld entwickelt sich kontinuierlich weiter und trägt zum besseren Verständnis der potenziellen Anwendungen von PBM bei.


Anwendung von Rotlicht im Rahmen einer Wellness-Routine

Wenn PBM in eine Routine integriert wird, orientieren sich viele Anwender an folgenden allgemeinen Richtlinien:

  • Wellenlängen: Häufig werden Kombinationen aus etwa 660 nm und 850 nm verwendet

  • Dauer: 10–20 Minuten pro Sitzung

  • Häufigkeit: Mehrmals pro Woche, je nach individueller Routine

  • Anwendungsbereich: Kopf- oder Oberkörperbereich, je nach Ziel der Anwendung

Wichtig ist eine regelmäßige und komfortable Anwendung im Rahmen einer persönlichen Wellness-Routine.


Fazit

Photobiomodulation ist ein nicht-invasiver, lichtbasierter Ansatz, der zunehmend im Bereich Wellness und Performance eingesetzt wird. Durch die Nutzung spezifischer Wellenlängen wird PBM mit der Unterstützung natürlicher zellulärer Prozesse und allgemeiner Regeneration in Verbindung gebracht.

Auch wenn PBM keine medizinische Behandlung darstellt, kann sie eine sinnvolle Ergänzung zu einem Lebensstil sein, der auf Erholung, Balance und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.





Quellen:

  • Naeser, MA, et al. (2014). „Verbesserte kognitive Funktion nach transkranieller Leuchtdiodenbehandlung bei chronischer, traumatischer Hirnverletzung: Zwei Fallberichte.“

  • Hamblin, MR (2016). „Photobiomodulation bei traumatischer Hirnverletzung und Schlaganfall.“

  • Fallstudien und Erfahrungsberichte von Sportlern und Gesundheitsdienstleistern, die PBM bei Hirnverletzungen verwenden.




Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Die beschriebenen Anwendungen sind nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachperson.

 
 
 

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